Aufzugsschacht

Wohnen und leben im Alter

Ein Praxisbeispiel, wie wir uns das Leben im Alter erleichtern können, wenn die Beweglichkeit eingeschränkt wird. An dieser Stelle sei allerdings auch nicht verschwiegen, dass sich nicht Jeder solche Maßnahmen leisten kann.

Schicksalsschläge proaktiv begegnen

Manchmal ereilt einem ein unerwarteter Schicksalsschlag, der das Leben von heute auf morgen auf den Kopf stellt. Für alle Beteiligten eine veränderte Situation. Hut ab vor den Menschen, die flexibel auf die veränderte Situation eingehen und alle Maßnahmen ergreifen können, um am Leben weiterhin zu partizipieren.

In unserem Falle haben wir die Vorbereitungen für einen Aufzugsschacht getroffen, damit der Betroffene problemlos mit dem Aufzug aus dem Haus kommt.

Körperlich eingeschränkte Personen haben ein Recht darauf am Leben zu partizipieren. Dafür sollte man alle Hebel in Bewegung setzen.

Heike Eberle

Kleine Bau-Maßnahme, großer Effekt

Eine Maßnahme, die punktuell zu einem „umfangreichen“ baulichen Eingriff führt, aber langfristig für den Betroffenen und alle Pflegenden eine Riesenerleichterung darstellt. Das Ergebnis ist ein kleiner Schachtaufzug, doch der Weg dorthin war mit einigen baulichen Herausforderungen verbunden.

So ist das aber am Bau wie beim Kochen eines Sternekoches: das Ergebnis sieht gut aus, der Weg dorthin ist mit vielen Schritten und reiflichen Überlegungen sowie Abstimmungsprozessen verbunden.

Der Aufzug ist die Schnittstelle zwischen dem Zuhause und der Außenwelt

Ich halte das für eine so wichtige psychologische Schnittstelle. Somit hat der Betroffene die Chance am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und bewegt sich nicht nur in den eigenen vier Wänden. Ein Beitrag mit weitreichenden Konsequenzen für das Wohlbefinden des Betroffenen.

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